Studiengangprofil
Für das Studium sind neben der Hochschulzugangsberechtigung noch weitere Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der Voraussetzungen. Detaillierte Informationen finden Sie in der Zugangssatzung der Fakultät.
Studienziel
Das Studium soll Studierenden den Erwerb von Kompetenzen zum interdisziplinären gesundheitswissenschaftlichen Denken und Arbeiten ermöglichen. Dazu gehören u.a. die Fähigkeit zu konstruktiver Kritik an etablierten Vorgehensweisen im Gesundheitssektor und die Entwicklung von Perspektiven für das Gesundheitswesen.
Die Studierenden sollen die Qualifikation erlangen, sich eigenständig unter Anwendung geeigneter Methoden Themen aus dem Gesundheitsbereich zu erarbeiten. Dies bedeutet, Fragestellungen zu formulieren, die entsprechenden Quellen zu erschließen, die Informationen auf ihre Validität zu prüfen und die Erkenntnisse anzuwenden. Inhaltlich sind dabei epidemiologische, medizinische, soziale, psychologische und ethische Aspekte zu berücksichtigen. Wichtige methodische Kompetenzen sind die Nutzung moderner Datenbanken, und das Erschließen wissenschaftlicher (englischsprachiger) Primär- und Sekundärliteratur.
Persönliche Bildungserfahrungen und verinnerlichtes berufsspezifisches Wissen sollen reflektiert und aktuellen fachwissenschaftlichen Erkenntnissen gegenübergestellt werden.
Im Hinblick auf das Ziel fachwissenschaftlicher und berufspädagogischer Arbeit in der Schule soll diese fachwissenschaftliche Qualifikation die zukünftigen Lehrkräfte befähigen, die Auszubildenden in den verschiedenen Gesundheitsfachberufen zur Reflektion über deren berufliches Handeln und deren Beurteilungskompetenz zu fördern. Damit wird dem doppelten Bildungsauftrag berufsbildender Schulen entsprochen, der in der Ausstattung der Schüler:innen mit funktionalem beruflichen Wissen und der Persönlichkeitsbildung der Schüler:innen zu selbst- und mitbestimmungsfähigen beruflich Agierenden besteht.
Eine in diesem Sinne erworbene Qualifikation hat Auswirkungen auf das Selbst- und Fremdverständnis der Angehörigen von Gesundheitsfachberufen. Das Studium selber trägt zur Professionalisierung von Lehrer:innen bei. Eine multiprofessionelle Zusammenarbeit ist dabei ein Kernbaustein.
Erst durch derart umfassende Kompetenzen des Fachpersonals kann dem Anspruch der Konsument:innen/Patienten:innen auf eine Gesundheitsleistung entsprochen werden, die neben qualifizierter Behandlung nach aktuellem wissenschaftlichen Erkenntnisstand auch den Kommunikations- und Beratungsaspekt berücksichtigt.
Besondere Zugangsvoraussetzungen
Bachelor (Lehramt)
Die Teilnahme an einem anonymen Selbsttest ist verpflichtender Bestandteil des Bewerbungsverfahrens für das Lehramt.
Wir empfehlen hierfür den „Erwartungscheck Lehramt an berufsbildenden Schulen“, der spezifisch für das Lehramt an berufsbildenden Schulen an der Universität Hamburg entwickelt wurde: https://lehramt.check.uni-hamburg.de
Zugelassen werden zum Studium kann in der Regel nur, wer an einem zwölfmonatigen Betriebspraktikum in seiner beruflichen Fachrichtung teilgenommen hat (Anerkennung durch das Zentrale Prüfungsamt für die Lehramtsprüfungen (ZPLA): Bewerbungsverfahren