Schlüsselkompetenzen im Rahmen des Studiums der Bewegungs- und Sportwissenschaft
Um eine Brückenbildung zwischen Fachstudium und Berufspraxis zu gewährleisten, wird am Institut das fächerübergreifende Modul "Schlüsselkompetenzen" angeboten. Die Studierenden setzen sich – im Hinblick auf die berufsbezogenen Ziele des Studiengangs – mit der Bandbreite allgemeiner, fachübergreifender Fähigkeiten und Handlungskompetenzen auseinander und können Bereiche identifizieren, in denen sie individuelle Entwicklungsbedarfe haben. Sie wählen proaktiv Bereiche aus, in denen persönlicher Förderungsbedarf besteht und können diese Wahl – im Hinblick sowohl auf die Ziele des Studiengangs wie auf die Berufsfelder, in denen Studiengangsabsolvent:innen als Fach- oder Führungskräfte typischerweise tätig werden – qualifiziert begründen und ggfs. nachweisen.
In diesen Entwicklungsbereichen nehmen Studierende gezielt spezifische und in Zusammenhang mit der typischen Berufspraxis der Mehrheit der Absolvent:innen der Fachrichtung stehende Förderungsangebote zur Persönlichkeitsentfaltung oder der Förderung methodischer und zwischenmenschlicher Schlüsselkompetenzen wahr. Die Studierenden erwerben dabei Kenntnisse („Know what“) über methodische, sozial-kommunikative und/oder selbstregulative Schlüsselkompetenzen sowie über deren Funktionen für Anwendungskontexte in Beruf und Gesellschaft. Sie zeigen dort verbesserte Fähigkeiten, vermittelte Handlungsstrategien und Modelle in beruflichen und gesellschaftlichen Handlungskontexten praktisch umzusetzen („Know how“) und dabei bewusst selektiv authentisch wie unter Beachtung des sozialen Kontexts zu agieren („Know why“). Dazu gehören u.a. Kompetenzen der Selbststeuerung (z.B. Zeit-, Stress-, Emotionsmanagement, Lernkompetenz, Laufbahn- und Lebensplanung), Kooperation (z.B. Teamarbeit, Konfliktmanagement, Interkulturelle Kompetenzen), Vermittlung (z.B. Präsentation, Gruppenleitung), Beratung (z.B. Gesprächsführung, Problemlösen, Moderation), Leitung (z.B. Projektmanagement, Verhandlungsführung, ethische Kompetenz) und der Nutzung digitaler Informationstechnologien.